Projekte Kinder- und Jugendhilfe

Kinder- und Jugendhilfe

In jeder Lebensphase sind von uns Menschen Übergänge zu meistern, die die Chancen auf eine gute Zukunft beeinflussen.

Die Familie ist der erste Bildungsort eines Kindes und somit für einen guten Start und das Gelingen der Übergänge in die verschiedenen Bildungs- und Lebensabschnitte verantwortlich. Nicht alle Kinder finden jedoch die gleich guten Grundvoraussetzungen in ihrem sozialen Umfeld. Nach dem deutschen Armutsbericht 2012 verfügen Haushalte in der unteren Verteilungshälfte gerade mal über ca. ein Prozent des gesamten Nettovermögens während die vermögensstärksten zehn Prozent der Haushalte über die Hälfte des gesamten Nettovermögens besitzen. So sind nicht alle Eltern in der Lage, ihr Kind genauso gut zu unterstützen, wie es vielleicht andere Familien können. Um diesen Kindern eine faire Bildungschance zu bieten, sind institutionelle Angebote gefragt.

In Deutschland hat sich die Armutsquote von Minderjährigen auf einem hohen Niveau eingependelt. Sie liegt derzeit bei 18,9 Prozent. 2.457.000 Kinder unter 18 leben somit unterhalb der Armutsschwelle. Im Übrigen sind dies 3,8 Prozentpunkte mehr als die deutsche Gesamtbevölkerung. (Quelle: Mikrozensus; It.NRW)

Armut ist vor allem bei Kindern ein wesentlich vielschichtigeres Problem als es sich durch Quoten darstellen lässt. Denn Armut ist relativ. Je höher das vor Ort herrschende Einkommensniveau ist, umso stärker wird Armut empfunden. Für arme Kinder stellt die Armutsbewältigung zusätzlich eine Doppelbelastung dar, da sie oft die Aufgaben ihrer Eltern übernehmen und sich um ihre kleinen Geschwister kümmern müssen, so bleibt weniger Zeit für die Schule.

Fehlernährung, Bewegungsmangel, Suchtmittelmissbrauch und psychosomatische Auffälligkeiten treten bei Kindern und Jugendlichen aus sozial benachteiligten Familien überproportional häufig auf.

Bildung

Deutschland war schon immer ein Land der Denker. Heute allerdings erreichen rund 15 Prozent der Schülerinnen und Schüler nicht einmal ein ausreichendes Lese- und Lernniveau. Das führt dazu, dass sie in allen Fächern Probleme haben.

Mit unseren Leseprojekten "Sonnenstern liest vor" und unseren "Klassenpatenschaften" unterstützen wir Kinder mit einem erhöhten Förderbedarf an Schulen im Stadt- und Landkreis. Auch fehlendes Lernmaterial erschwert die Schullaufbahn unserer Kleinen erheblich. Oft fehlt nämlich bei den Eltern einfach das Geld, um das Nötigste zu besorgen. Deshalb befüllen wir unsere "Materialboxen" mit allen notwendigen Schulutensilien, die dann in den Klassenzimmern von den ABC-Schützen benutzt werden können. Chancengleichheit und Bildung dürfen nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängig sein.

Projekte:

Sonnenstern mach satt

Bei uns leiden mehr als 800.000 Kinder an Mangel- und Fehlernährung. Gemäß der GBSC-Team Deutschland-Studie (Oktober 2011) frühstücken 20,4 Prozent der Kinder und Jugendlichen an keinem einzigen Schultag. Die UNICEF-Vergleichsstudie 2012 erklärt, dass in Deutschland eines von 20 Kindern sogar auf eine tägliche warme Mahlzeit verzichten muss.

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Sonnenstern macht Schule

Lernmittelfreiheit gilt für alle öffentlichen Schulen in Bayern. Sie umfasst Schulbücher und schulbuchersetzende digitale Medien, nur leider ist zum Beispiel ein Atlas ganz offiziell kein Schulbuch. Also nun die Frage: Wo liegt dieses Deutschland? 

Um eben diese Lücke zu schließen und allen Kindern Bildungsgleichheit zu garantieren, greifen wir ein!

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Sonnenstern liest vor

Kinder verbringen ihre Freizeit immer weniger mit dem Lesen eines Buches. Das alternative Medienangebot ist mittlerweile zu groß und zu verlockend. Lesen ist vor allem für Kinder mit einer niedrigen Lesekompetenz eine wenig attraktive Beschäftigung, die stark mit der Schule verknüpft ist und den Charakter einer ungeliebten Pflichtaufgabe hat. Unsere Lesepatinnen und Lesepaten stehen zumindest für eine Stunde in der Woche als Pate für ein bis maximal fünf Kinder in der Schule zur Verfügung.

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Materialbox

Der Verein Sonnenstern sponsort den Schulen Materialboxen mit allen notwendigen Lernutensilien, um auch hier die Chancengleichheit der Schulkinder zu fördern und zu gewährleisten. Die Bildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern und Lehrkräfte abhängig sein.

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Schulstarterprojekt

Deutschland war schon immer ein Land der Denker und so sollten wir auch in die Bildung unserer Kinder und deren Chancengleichheit investieren. Die Bildungsqualität darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Das "Schulstarterprojekt" soll eines unserer ersten Projekte sein. Hier arbeiten wir regional mit Grundschulen zusammen, die für die ABC-Schützen die Besorgung der Erstausstattung für die Schule übernehmen.

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Weihnachtspäckchenaktion

Weinachtspäckchen

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